21. December 2021 · Jonas Klinkenberg


Doch wie sehen eigentlich die Prozesse zwischen den Büros und den verschiedenen Softwaretools aus? Da kommt man schnell auf die Idee, dass unsere ERP-Systeme noch lange nicht so digital funktionieren wie unsere Produktionsprozesse. Die Abkürzung ERP steht übrigens für "Enterprise Resource Planning", das meint die Ressourcenplanung eines Unternehmens.

Also haben wir uns dazu entschieden, hier einmal genauer hinzuschauen und herauszufiltern, woran unsere ERP-Systeme scheitern und was genau wir für eine digital verknüpfte Zukunft benötigen. Und zwar ohne Gebastel an Schnittstellen und selbst erfundenen Serverstrukturen etc. Gestartet haben wir damit, unsere Kernprozesse herauszufiltern, um erst mal eine möglichst allgemeingültige Prozesslandkarte zu erstellen. Diese soll uns im Verlauf des Projekts aufzeigen, welche Softwarelösungen welche Prozesse wie gut abdecken. Darauf aufbauend werden wir den idealen digital abgebildeten Gesamtprozess definieren, um uns so an geeignete Softwarehersteller wenden zu können. Wer weiß? – Vielleicht haben wir ja in naher Zukunft eine Art Cockpitlösung, bei der wir unsere verknüpften Prozesse genau erfassen und auswerten können. Zum Beispiel eine Kapazitätsplanung, bei der ich direkt sehen kann, wie der Projektfortschritt ist, und parallel dazu meine Mitarbeiter einsehen können, wie viel der kalkulierten Zeit sie schon in Anspruch genommen haben. Das wäre dann ein weiterer Schritt hin zu einer durchgängig digitalisierten Produktion.